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Letzte Aktualisierung 05.12.2010 14:59
Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Seit dem 01.12.2010 ist es leider endgültig. Die Produktion für Temperaturfühler und -messumformer sowie Durchflussmesstechnik gibt es nicht mehr in Alzenau. Durchfluss ist nach Göttingen und der Rest nach Minden verlangert worden. Die Ära der Temperaturmesstechnik von ABB verlässt das Rhein-Main Gebiet.

Wir wünschen all unseren Koleginnen und Kollegen alles Gute für ihre weitere Zukunft.
„Diejenigen, die immer nur das Mögliche fordern, erreichen gar nichts.
Diejenigen, die aber das Unmögliche fordern, erreichen wenigstens das Mögliche.“
(Michail Bakunin)

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Auch das 4.Treffen zwischen der Arbeitgeberseite und den Betriebsratsvertretern der Standorte Alzenau, Minden und Göttingen zum Interessenausgleich nahmen über 100 Kolleginnen und Kollegen aus Alzenau zum Anlass, um erneut auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Sie unterbrachen kurzzeitig die Verhandlung um unter anderem die nachstehende Petition zu verlesen.
Neben dieser Petition wurden auch noch weitere Protestschreiben gegen die Verlagerung der Produktion von verschiedenen Kolleginnen und Kollegen verlesen.

Nicht "99" sondern "236" Luftballons am Alzenauer Himmel

 
Das 3. Treffen zwischen der Arbeitgeberseite und den Betriebsratsvertretern der Standorte Alzenau, Minden und Göttingen zum Interessenausgleich nahmen die Kolleginnen und Kollegen aus Alzenau zum Anlass, um erneut auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Mit den 236 Luftballons wollte man zeigen, wie zukünftig die 236 Arbeitsplätze am Standort Alzenau, geht man von den Vorstellungen der Arbeiotgeberseite aus, in alle Winde zerschlagen werden sollen.
Nur wenige dieser Arbeitsplätze werden nach den Vorstellungen der Arbeitgeberseite in Alzenau bzw. im Rhein-Main Gebiet verbleiben.
Arbeitsplatzangebote in Minden und Göttingen scheinen auch keine Garantie zu sein. Diese "freien" Stellen werden offiziell ausgeschrieben. Somit kann sich kein Alzenauer, dessen Arbeitsplatz nach Minden oder Göttingen abwandert, sicher sein auch dort weiterbeschäftigt zu werden. Vieleicht muß er mit einem in Minden oder Göttingen abgebauten Kollegen um diese Stelle kämpfen.
In den kommenden Tagen wird der Betriebsrat in Alzenau sowie auch die Betriebsräte der beiden anderen Standorte die neuen Unterlagen der Arbeitgeberseite prüfen und kritisch analysieren. In diesen Unterlagen soll deutlicher zu erkennen sein, welcher Arbeitsplatz nach Göttingen, Minden oder innerhalb des Rhein-Main Gebietes abwandern wird.
Medieninfo IG Metall 21.04.2010
Auch zum 2. Treffen am 13.04.2010 konnte die Arbeitgeberseite kein konkretes Planungskonzept bezüglich Interessenausgleich vorlegen.
Die Arbeitgebervertreter wurden auf fehlerhafte bzw. fehlende Angaben hingewiesen und zur Nachbesserung aufgefordert.
Aktion zum Start der Verhandlungen am 24.03.2010
Der Betriebsrat und die Belegschaft vom Standort Alzenau haben zum Start der Ver-handlungen zum Interessenausgleich und Sozialplan nochmals ihr Unverständnis zur geplanten Verlagerung der Produktion nach Minden und Göttiungen zum Ausdruck gebracht.
In einer Ansprache des Betriebsrates, in der nochmals auf das Risiko der geplanten Ver-lagerung hingewiesen wurde, forderte man die Vertreter der Geschäftsleitung auf sich ihrer Verantwortung bewußt zu sein und die Verhandlung zum Wohle der Alzenauer Kolleginnen und Kollegen zu führen.
Anschließend wurden die von der Verlagerung betroffenen Produkte in einen Sarg gelegt und somit symbolisch die Produkte nach der geplanten Verlagerung der Produktion nach Minden und Göttingen zu Grabe getragen.

Im Laufe der anschließenden Sitzung, legten die Arbeitgebervertreter den Betriebsräten aus Alzenau, Minden und Göttingen (Instumentsausschuß) ihr Konzept zum Interssenausgleich sowie einen Vorschlag zum Sozialplan vor.
Der Interessenausgleich wurde besprochen . Ein Fragenkatalog wurde von den Betriebsräten erstellt und den Arbeitgebervertretern übermittelt.
.Weitere Bilder in der Bildergalerie
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